Neue Verstärkung

10.02.2020

...durch Praktikanten und Werkstudenten bei mediendesign

25 Jahre mediendesign

20.12.2019

Unser Rückblick auf das Jubiläumsjahr

Composer - der Package-Manager für PHP

14.10.2019

Wir stellen unseren Lebensretter für PHP-Entwicklung vor - Composer

Nürnberg Digital Festival 2019

24.07.2019

Ein Rückblick (nicht nur) in Zahlen und Emotionen

Usability-Tests

26.03.2019

sicherer als der Blick in die Kristallkugel

User Research – fragen Sie Ihre Nutzer

Erst wenn man den Nutzungskontext, also die Arbeitsumgebung in der das Produkt eingesetzt werden soll und die Personen, welche damit umgehen werden, verstanden hat, kann man die Anforderungen an die Software geziehlt festlegen und schließlich eine optimierte Gestaltungslösung erarbeiten. Dabei sind die relevanten Benutzer von großer Bedeutung. Durch verschiedene Methoden, wie zum Beispiel Feldstudien, Interviews im Nutzungskontext oder die Erstellung von Personas und Aufgabenmodellen soll sichergestellt werden, dass ein Produkt nicht an den Endbenutzern vorbei entwickelt wird.

Durch die Erfassung von Ist-Szenarien und die methodischen Aufbereitung Ihrer Produktvision können der Nutzungskontext geklärt und die User Needs ermittelt werden. Benutzerbefragungen, kontextuelle Interviews oder Fragebögen sind wichtige Instrumente bei der User Research. Erst wenn man die Bedürfnisse des Benutzers verstanden hat, sollte man die User Requirements, also die Anforderungen, formulieren.

Eines der größten Probleme im  Entwicklungsprozess entsteht, wenn man die tatsächlichen Benutzer nicht kennt oder deren Motivationen missdeutet. Alle darauf aufbauenden Annahmen und Strukturen können dadurch zu falschen oder schlecht nutzbaren Ergebnissen führen. Nur eine sorgsam durchgeführte User Research minimiert das Risiko, von Anfang an falsch zu liegen.

Unsere erfahrenen Experten unterstützen Sie bei der User Research, führen Benutzerbefragungen durch oder erarbeiten gemeinsam mit Ihnen in Workshops eine strukturelle Grundlage für Ihr Projekt und Personas, welche optimal die von Ihnen anvisierten Benutzergruppen repräsentieren.

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Holger Schlemper

Diplom Designer
UXQB Certified Professional for User Experience
(CPUX-F, UT)

Usability Testing, UX-Beratung
Usability Methoden, User Requirements

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Nutzerbefragung

Der Nutzungskontext kann durch gezielte Befragung von Angehörigen der Nutzergruppe beleuchtet werden. Dafür sollte im Vorfeld ein Interview-Leitfaden erstellt werden, der die wichtigen Befragungsthemen erfasst strukturiert.

Er stellt sicher, dass der Interviewer die benötigte Information gezielt von den Nutzern abfragen kann und nichts vergisst. Oftmals sind offene Fragen sehr zweckdienlich, da sie die Befragten dazu motivieren, mehr zu erzählen und nicht nur mit ja oder nein zu antworten.

Um eine passende Lösung für den jeweils individuellen Fall zu finden ist eine Analyse der User Needs unerlässlich, aus ihnen ergeben sich die Anforderungen an die zu entwickelnde Software.

Die so entstandenen UI-Anforderungen und User Stories oder Usecases dienen bei der Erstellung der Gestaltungslösung als wichtiger Leitfaden für das Interfacedesign.

Fokusgruppen

Fokusgruppen sind moderierte Gruppendiskussionen mit Domain-Experten und Usability-Experten.
Sie eignen sich besonders, um Einstellungen und Erwartungen
 von  Experten gegenüber dem Produkt zu erheben sowie zu einer ersten Ideen- und Anforderungs-Ermittlung. Durch diese fachspezifische Auseinandersetzung mit dem Thema und einer Vielzahl von Aspekten und Sichtweisen werden Meinungen und Ideen ausgetauscht und diskutiert. Der Rolle des Moderators fällt zu, die Diskussionsfragen vorzugeben und für eine möglichst ausgeglichene Beteiligung aller Teilnehmer zu sorgen. Somit gewinnt man in der Analysephase des Projektes erste, wichtige Einblicke zu Zielsetzungen, eventueller Machbarkeit und Erwartungen.

Kontextuelles Interview

Im Gegensatz zu einer normalen Benutzerbefragung findet ein kontextuelles Interview vor Ort, also im konkreten Arbeitsumfeld des Anwenders, statt. Dies hat den Vorteil, die tatsächlichen Arbeitsabläufe und ihre Beeinflussung durch Randbedingungen oder Umweltfaktoren mit erfassen zu können. Oft ist den Interviewten nicht bewusst, dass viele Dinge, welche für sie selbstverständlich sind, vom Interviewer anders interpretiert werden können. Das Interview im direkten Benutzungskontext durchzuführen hilft, Missverständnissen vorzubeugen.

Der Interviewer hat hier auch die Möglichkeit, situationsbezogen nachzufragen, warum der Benutzer eine bestimmte Aufgabe in einer bestimmten Weise erledigt. Dieses Vorgehen ermöglicht einen deutlich tieferen Einblick in den Arbeitsprozess, erfordert aber einen einfühlsamen Interviewer, der stets interessiert nachfragt, um die Abläufe zu verstehen.

NUTZERBEFRAGUNG

FOKUSGRUPPE

KONTEXTUELLES INTERVIEW

WORKSHOP

PERSONA

TASKMODELL

User Research Workshops

In User Research und Requirement Workshops können wichtige Stakeholder und Beteiligte am Entwicklungsprozess gemeinsam zur Klärung der Nutzungsanforderungen beitragen. Durch den differenzierten fachlichen Blick der Domain-Experten können übergreifendes Verständnis und gemeinsam getragene Lösungen erzielt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Experte Wissen in dieser oder einer anderen Disziplin hat. Oft ist ein völlig unbefangener Hinweis mehr wert, da durch verschiedene Sichtweisen das Gesamtbild komplettiert wird. Dieser multidisziplinäre Ansatz von mediendesign hilft, Blocker im Software Entwicklungsprozess zu identifizieren und durch frühzeitiges „Miteinander Reden“ Missverständnisse so bald wie möglich auszuräumen.

Workshops können wir in unterschiedlichen Ausprägungen anbieten, wobei sie in verschiedenen Phasen des Entwicklungs- und Designprozeses zur Anwendung kommen.

Persona Konstruktion

Wir entwickeln mit Ihnen Personas als Stellvertzreter für Ihre Benutzergruppen, welche für die Entwicklung einer benutzerzentrierten Interfacelösung relevant sind.

Personas sind prototypische Benutzer, die mit Zielen und Verhaltensweisen beschrieben werden. Sie repräsentieren im Entwicklungsprozess typische Benutzergruppen des Systems und helfen dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen oder Lösungsideen auf ihre Eignung für die ermittelten Personas abzuklopfen.

Dabei sind Personas nicht mit Zielgruppen gleichzusetzen, denn Personas beschreiben aus Usability-Sicht Gruppen, auf die man im Entwicklungsprozess achten will. Das schließt auch Randbereiche der Softwarenutzung mit ein, während Zielgruppen aus Marketingsicht die Wunsch-Personen repräsentieren, welche man gerne in seinem System hätte. Deshalb unterscheiden sich Marketing-Personas generell in der Zielrichtung von Usability-Personas. Durch Informationen aus:

  • Interviews mit Projekt-Stakeholdern
  • Auswertungen von Kunden-Statistiken
  • Auswertungen von Web Analytics Daten
  • Ergebnissen von Kundenbefragungen
  • Charakterisierung und Einordnung anhand des Sinus-Milieus

können wichtige Informationen für die Konstruktion von Personas gewonnen werden. Personas sind also wertvolle Stellvertreter für die „echten“ Benutzer, welche man nicht immer im Zugriff hat, können und sollen diese aber auchnicht vollständig ersetzen. Wenn es um die Überprüfung der Benutzbarkeit eines Systems geht, ist ein Usability-Test mit echten Benutzern noch immer die wertvollste Quelle.

Task Modellierung

Eine Task- oder Aufgabenmodellierung hilf bei der strukturierten Herleitung von Benutzer- Erfordernissen und -Anforderungen. Mit Task Modelling Workshops bieten wir unseren Kunden seit Jahren die Möglichkeit, aus Benutzerperspektive ein abstraktes, stabiles Modell ihrer Software oder ihrer Services zu erstellen. Das Aufgabenmodell strukturiert nach Benutzungsrollen, d.h. Aufgaben sind der Rolle zugeordnet, welche diese tatsächlich ausführt. Als ein wichtiger Bestandteil unseres Usability Engineering Prozesses ist Task Modelling eine hervorragende Methode, um die User-Requirements zu erarbeiten. Diese haben direkten Einfluss auf die Systemarchitektur, da über die Strukturierung der benötigten Interface-Elemente in einem abstrakten Prototypen Anforderungen erkennbar werden.

Ergänzungen zu User Research Methoden

DIARY STUDIES

CARD SORTING

IST-SZENARIO

Diary Studies und Selbstaufschreibung

Das Verfassen von Aufgabenbeschreibungen durch die Personen, welche das entsprechende Wissen haben oder direkt mit dem Produkt umgehen, kann bei der User Research von großem Vorteil sein. Stakeholder dokumentieren hierbei ihre Vorschläge und Anforderungen an ein System mittels Selbstaufschreibung. Dazu ist es oft sinnvoll den Stakeholdern Vorlagen an die Hand zu geben, welche ihnen ein Grundgerüst zur Erfassung von Anforderungen bieten.

In Early-Adopter Programmen können erste Releases Ihres Produkts an spezifizierte Kunden ausgeliegfert werden, mit der Bitte, ihre Erfahrungen und Anmerkungen sowie Verbesserungsvorschläge in einer Art Tagebuch schriftlich niederzulegen. Daraus resultiert wertvoller Input in den User Research Prozess.

Die Auswertung der entstandenen Ergebnisse kann aufwändig sein, viele verschiedene Spezifikationen und Erfordernisse müssen oft vereinheitlicht und in eine strukturierte Form gebracht werden um. Ausserdem werden so nur die bewussten Anforderungen ermittelt.

Card Sorting

Oft ist es hilfreich, die gewählte Struktur zu überprüfen und die Verständlichkeit für Ihre Kunden sicherzustellen. Nicht zu selten werden intern verständliche Strukturen auf Endbenutzer losgelassen, welch diese nicht verstehen können. Card Sorting ist eine User Research Analysemethode, mit der sie zum Beispiel Navigationsbezüge auf den Prüfstand stellen können und die Einschätzung von echten Benutzern in Ihre Überlegungen einfließen lassen können. In einer Card Sorting Sitzung werden den Probanden die Begrifflichkeiten zum Beispiel einer Navigation auf einzelnen, gleichwertigen Kärtchen zur Verfügung gestellt. Diese sollen nun Ordnung in das "Chaos bringen" und Strukturieren, wie es für sie richtig oder verständlich wäre. Durch die Methode kann offengelegt werden, ob Strukturen verständlich und nachvollziehbar die Bedürfnisse der Benutzer abdecken oder nicht.

IST-Szenarios

Alle Research-Ergebnisse, welche den bisherigen Workflow betreffen, fließen ein in ein IST-Szenario, welches die Arbeitsumstände als situative Beschreibung erfassen und die Randbedingungen klären. Abgeleitet von einem solchen Szenario können grundsätzliche Anforderungen aufgeschrieben werden, welche im bisherigen Arbeitsumfeld relevant sind. Diese bilden in der Regel auch den Grundstock der Anforderungen an das neue Produkt.

Begleitende Methoden

Ergänzend zu den User Research Methoden ist es oft auch sinnvoll, das Altsystem durch Usability Experten testen zu lassen. Expertenmethoden können schnell und kosteneffizient wichtigen Input liefern.

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