Neue Verstärkung

10.02.2020

...durch Praktikaten und Werkstudenten bei Mediendesign

25 Jahre Mediendesign

20.12.2019

Unser Rückblick auf das Jubiläumsjahr

Nürnberg Digital Festival 2019

24.07.2019

Ein Rückblick (nicht nur) in Zahlen und Emotionen

Usability-Tests

26.03.2019

sicherer als der Blick in die Kristallkugel

Frischer Wind...

14.11.2018

... und neue Gesichter bei mediendesign

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Idee des agilen Projektmodells

Wir bieten unseren Kunden ein agiles Projektvorgehen für die kontinuierliche Neu- und Weiterentwicklung Ihrer Digital Services. In einer langfristigen Partnerschaft arbeiten wir eng mit dem Kunden zusammen und nutzen unsere interdisziplinäre Kompetenz für eine ganzheitliche Herangehensweise. Wir bringen unsere professionelle Unterstützung flexibel genau dort ein, wo sie benötigt wird, geben unser Wissen gerne an den Kunden weiter und arbeiten kooperativ mit anderen Dienstleistern zusammen. Gemeinsam können so sukzessive auch ambitionierte Ziele erreicht werden.

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Rolf Thoma

Media Engineer
Certified Scrum Master, Certified Scrum Product Owner, UXQB Certified Professional for User Experience (CPUX-F)

Strategie, Consulting

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Rollen

Durch Rollen im Agilen Projektmodell werden die Zugständigkeitsbereiche der Mitarbeiter festgelegt. Jede Rolle ist durch eine Rollenbeschreibung definiert und gibt somit an, welche Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Rolleninhaber hat. Grob Eingeteilt besteht das Agile Projektmodell aus drei Rollen, den Benutzern, den Experten und den Unternehmensmitarbeitern. Außerdem gibt es einen Agilen Coach, der als Experte gilt und den Product Owner, der als Teil der internen Unternehmensmitarbeiter agiert. Das Sprint und Projekt Team beinhaltet sowohl Experten Rollen als auch Mitarbeiter. Mehr dazu in den einzelnen Rollen.

Benutzer

Die Benutzer der Digital Services werden als Ideengeber und Kommunikatoren in die Neu- und Weiterentwicklung integriert. Durch fortlaufende benutzerzentrierte Evaluation wird die Gebrauchstauglichkeit sichergestellt. Die Integration der Benutzer in den Entwicklungsprozess führt zu einem optimalen Nutzererlebnis.

Experten

Experten unterstützen das Projekt temporär bei einer speziellen Aufgabe. Solche Aufgaben liegen beispielsweise in den Bereichen UX Design, Software Engineering, Online Marketing oder bei der methodischen Beratung für die Umsetzung des agilen Projektmodells. Experten können externe Dienstleister oder auch Unternehmensmitarbeiter mit Spezialwissen sein.

Agiler Coach

Der Agile Coach ist ein Experte für die Steuerung des Entwicklungsprozess. Er unterstützt den Product Owner bei der Einführung und Durchführung der verschiedenen Meetings, Workshops und Prozesse. Im Verlauf des Projekts wird das Projekt Team und der Product Owner viele eigene Erfahrungen sammeln und somit immer weniger Unterstützung durch den Agilen Coach benötigen.

BENUTZER

EXPERTEN

AGILER COACH

UNTERNEHMENSMITARBEITER

PRODUCT OWNER

PROJEKT TEAM & SPRINT TEAM

Unternehmensmitarbeiter

Unternehmensmitarbeiter bilden das kontinuierliche Kernteam (als Teil des dauerhaften Projekt Teams, aber auch als Teil der temporären Sprint Teams). Sie sind in die Neu- und Weiterentwicklungen integriert und stellen eine Verbindung in alle relevanten Unternehmensbereiche sicher. Mitarbeiter erweitern ihre Expertise durch die enge Zusammenarbeit mit den Experten und können deshalb im Projektverlauf immer mehr Aufgaben in den Teams übernehmen.

Product Owner

Der Product Owner ist der Produktverantwortliche auf Unternehmensseite. Er trägt die Verantwortung für die Neu- und Weiterentwicklung der Digital Services und steuert den Entwicklungsprozess. Zur methodischen Unterstützung kann dem Product Owner ein Berater (Agiler Coach) zur Seite gestellt werden.

Projekt Team & Sprint Team

Das Projekt Team besteht vorwiegend aus Mitarbeitern, kann aber auch bei Bedarf durch externe Experten unterstützt werden. Die Aufgabe des Projekt Teams ist es den kontinuierlichen Betrieb der Digital Services sicherstellen. Das Projekt Team ist bestens im Unternehmen vernetzt und kennt die Wünsche und Erwartungen der Benutzer.

Das Sprint Team besteht aus Experten und Mitarbeitern, die in einem festgelegten Zeitraum (Sprint, z. B. zwei Wochen) eine konkrete Neu- oder Weiterentwicklung umsetzen. Durch die Integration von Mitarbeitern aus dem Projekt Team in das Spint Team wird sichergestellt, dass die Ergebnisse des Sprints eine wertvolle Verbesserung für den Betrieb der Digital Services sind.

Bausteine des agilen Projektmodells

STRATEGIE

BACKLOG

SPRINT

Strategie

Die Strategie Map beschreibt und visualisiert sowohl das Ist-Szenario als auch das Soll-Szenario für die Nutzung der Digital Services. Sie dient somit dem Gesamtüberblick aus Sicht des Kunden (Customer Journey) und als grober Fahrplan für das Management.

 

ANALYSE

STRATEGIE WORKSHOP

Analyse

In einer Analysephase werden vielseitige Informationen zusammengetragen. Diese Datenerhebung dient dem tiefgreifenden Verständnis der fachlichen Anforderungen, der Nutzerbedürfnisse und der strategischen Ziele aus der Produkt- oder Markenentwicklung des Unternehmens. Den wichtigsten Beitrag liefern umfangreiche Auswertungen wie zum Beispiel Statistiken oder Testauswertungen aus dem Betrieb der bisherigen digitalen Angebote. Durch praxisnahe Experten kann auch ein Wettbewerbsvergleich sowie Trends und allgemein Entwicklungen einbezogen werden. Ziel ist es maximale Transparenz herzustellen um Risiken und Chancen zu erkennen. So entsteht wertvoller Input für den Strategie Workshop und es können Entscheidungsvorlagen wie zum Beispiel zur Kanalauswahl oder zum Technologie Stack aufgrund einer soliden Informationsbasis erstellt werden.

Strategie Workshop

Die Strategie wird nicht nur initial erarbeitet, sondern in regelmäßigen Abständen an die geänderten Rahmenbedingungen und an die gewonnen Erfahrungen angepasst. Vor jedem Strategie Workshop findet eine erneute Analyse statt. Die Erkenntnisse werden im Rahmen des Strategie Workshops präsentiert. Anschließend wird neben dem aktuellen Ist-Szenario ein gewünschtes Soll-Szenario erarbeitet und visualisiert. Im Vordergrund steht die detaillierte Ausarbeitung des Nutzungskontexts um daraus neue Anforderungen abzuleiten. Mit diesen Anforderungen wird das Backlog gefüllt. Der Strategie Workshop kann aus mehreren Terminen bestehen und schließt möglichst viele Unternehmensbereiche (Marketing, Vertrieb, Produktentwicklung, Management, IT,...) ein, um maximale Transparenz, ein gemeinsames Verständnis und damit übergreifende Akzeptanz der digitalen Angebote zu schaffen.

Backlog

Das Backlog ist eine priorisierte Liste von Verbesserungsvorschlägen und Arbeitspaketen. Die einzelnen Einträge werden nach und nach bis zur Umsetzungsreife spezifiziert.

BACKLOG WERTSCHÄTZUNG

BACKLOG REFINEMENT

BACKLOG AUFWANDSCHÄTZUNG

Backlog Wertschätzung

Um neue Backlogeinträge (Anforderungen oder Verbesserungsideen) für den weiteren Prozess zu priorisieren, wird in einem Schätzworkshop für jeden Eintrag ein Business Value festgelegt. Dabei kommt es nicht auf einen absoluten Wert, sondern auf eine Relation zu den anderen Einträgen an. Hoch priorisierte Einträge wandern im Backlog nach oben und werden als erstes genauer spezifiziert.

Backlog Refinement

Das Backlog Refinement ist ein Prozess, in dem die hoch priorisierten Backlogeinträge feiner spezifiziert werden. Dazu können Workshops mit verschiedenen Stakeholdern und Experten sinnvoll sein, genauso wie die Erarbeitung und der Test erster Wireframes und Prototypen und die Ausarbeitung eines Screendesigns. Durch die frühe Integration von realen Benutzern kann mit Hilfe von UX Methoden die Qualität der Digital Services sichergestellt werden.

Backlog Aufwandschätzung

Für jeden Backlogeintrag wird abgeschätzt, wie aufwändig eine Umsetzung sein wird. Aus dem Verhältnis von geschätztem Wert und geschätztem Aufwand kann ein voraussichtlicher Return on Investment berechnet werden. Dieser hilft wiederum bei der Priorisierung der Backlogeinträge. Die Schätzung kann sowohl grob vor dem Backlog Refinement, als auch detaillierter nach einem ausführlichen Refinement stattfinden.

Sprint

Auf dem Sprint Board werden der Verlauf und die Ergebnisse eines Entwicklungszyklus (Sprint) dokumentiert.

SPRINT PLANNING

SPRINT DAILY

SPRINT REVIEW

Sprint Planning

Im Sprint Planning Meeting stellt der Product Owner ein Ziel für den Sprint und eine Einordnung in den Gesamtkontext vor. Anschließend wird eine Auswahl von dafür notwendigen Backlogeinträgen und ein mögliches Sprint Team präsentiert. Bei Bedarf können im Sprint Planning Meeting Ergänzungen, Anpassungen oder neue Priorisierungen stattfinden. So kann maximale Akzeptanz bei allen anwesenden Stakeholdern entstehen. Nachdem alle Backlogeinträge im Detail erläutert wurden, müssen sich alle Meeting-Teilnehmer auf den Sprintinhalt (umzusetzende Backlogeinträge) und das Sprint Team (Kombination aus internen und externen Mitarbeitern) committen. Dadurch stehen der Umfang und somit auch die Kosten für beteiligte externe Experten fest. 

Sprint Daily

Das Sprint Team sollte innerhalb eines Sprints möglichst fokussiert nur an Aufgaben für den Sprint arbeiten. Die dafür notwendigen Abstimmungen finden in kurzen Abständen im Sprint Daily Meeting statt. Je nach Teamgröße sollte das Daily nicht länger als 15 Minuten dauern. Ziel ist es die anstehenden Aufgaben der nächsten Stunden zu planen. Das Sprint Daily findet oft als Stand-up-Meeting am Sprint Board statt, kann aber bei räumlich getrennten Teams auch remote, z. B. Videokonferenz, erfolgen. 

Sprint Review

Im Sprint Review Meeting stellt das Sprint Team das Ergebnis des vergangenen Sprints vor. Zur Visualisierung kann das Sprint Board nützlich sein. Der Product Owner entscheidet spätestens im Sprint Review Meeting, ob die Umsetzung der einzelnen Backlogeinträge abgenommen ist oder ob Nachbesserungen gemacht werden müssen. Falls Nachbesserungen notwendig sind, findet sofort eine Planung der offenen Punkte wie im Sprint Planning statt. Neben der Abnahme dient das Sprint Review hauptsächlich der Information aller Stakeholder und dem einsammeln neuer Verbesserungsideen. Vorschläge können entweder direkt ins Backlog übernommen werden oder als Anregung für den nächsten Strategie Workshop dienen.

Betrieb

In der Betrieb Dokumentation werden alle relevanten Informationen für den Betrieb der Digital Services zusammengefasst. Die Dokumentation ist auf ein Minimum reduziert, denn auch die Digital Services selbst können zur Dokumentation dienen.

 

CONTENT ERSTELLEN

REPORTING, MARKTFORSCHUNG, TEST

Content erstellen

Das Projekt Team betreibt und betreut die entwickelten Digital Services. Dazu muss kontinuierlich neuer Content erstellt und eingepflegt werden, ggf. Supportanfragen bearbeitet werden oder Digitale Anzeigenkampagnen betreut werden. Die Aufgaben im Rahmen des Betriebs sind sehr vielseitig und oft ist dafür auch Spezialwissen notwendig, wie zum Beispiel für die Produktion von Videos oder Grafiken. Deshalb können auch externe Experten Teil des dauerhaften Projekt Teams sein.

Reporting, Marktforschung und Test

Für alle Digital Services werden begleitend zur Content Erstellung auch kontinuierlich Reports erstellt, um Informationen für eine neue Analyse Phase zu sammeln. Zusätzlich können Marktforschungsbefragungen und Tests wie zum Beispiel A/B Tests oder Usability Evaluationen durchgeführt werden. Für eine professionelle Unterstützung kann sich das Projekt Team Unterstützung von externen Experten holen.

Beispiel Projektvorgehen

Agiler Festpreis

Hier ist abgebildet, wie eine Projektplanung mit unserem agilen Festpreis aussehen könnte. Die einzelnen Sprints werden im Sprint Planning gemeinsam mit dem Kunden beplant und dann wie ein Festpreis-Projekt durchgeführt. Mit der Konsequenz, dass nicht fertiggestellte Teilleistungen nach dem Sprint Review noch erbracht werden müssen.

Schon mit Prototypen testen

Je nach Projektphase sind unterschiedliche Themen wichtig. Ob Ihre generelle Struktur tragfähig ist und verstanden wird können Sie bereits mit Prototypen klären. Auch erste Design-Varianten können schon frühzeitig überprüft werden.

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